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Tolle Ratschläge, Erfahrungen und Einblicke unserer Body&Fit-Community zum Thema Veganismus

Es ist kein Geheimnis, dass Veganismus schon lange kein exotischer Trend mehr ist, sondern ein Lebensstil, für den sich weltweit immer mehr Menschen entscheiden. Die wachsende Beliebtheit eines auf Pflanzen basierenden Lebensstils hat viele Menschen neugierig gemacht und zum Ausprobieren animiert. Deshalb haben wir uns bei unserer fitnessbegeisterten veganen Community umgehört, um dir wichtige Ratschläge, Inspirationen und Informationen rund um vegane Ernährung zu geben. Allein in Großbritannien bezeichnen sich 2021 rund 720.000 Menschen als Veganer. 2014 waren es noch 150.000. Wir sind der Meinung, dass es keinen besseren Zeitpunkt als den Sommer gibt, um uns mit diesem Thema zu befassen. Leichte Sommersalate, gegrilltes Gemüse und frisches Obst machen sich schließlich immer gut auf der Speisekarte und mit der neuen Body&Fit Vegan Series erreichst du deine Fitnessziele diesen Sommer ganz einfach mit Pflanzenpower.

Paul, UK/Niederlande (@wayeoflife)

Paul ist ein halb britischer und halb niederländischer Langstreckenläufer, der derzeit in den Niederlanden lebt. Er ist leidenschaftlicher „Plogger“ (eine Kombination aus Joggen und Müllsammeln) und seit dem 1. Januar 2019 Veganer. Den Weg zum Veganismus hat er aber schon lange vorher eingeschlagen.

Wann hast du dir das erste Mal überlegt, ob du dich vegan ernähren möchtest?


„Bei mir begann alles in den 80er-Jahren. Ich habe wahnsinnig viel Fleisch gegessen und war gerade dabei, für ein postgraduales Studium nach Bristol zu ziehen. Ich habe mir gedacht: „Dort kennt mich keiner, ich kann dort ein Jahr lang tun und lassen, was ich will.“ Es war die Zeit von Morrissey und dieser „Meat is Murder“-Sache, also habe ich mich dem Ganzen einfach angeschlossen und entschieden, erst mal Vegetarier zu werden. Wenn ich daran zurückdenke, war das alles eine Art soziales Experiment. Ihr wisst schon, um eine Zeit lang „in“ zu sein und zu den coolen Kids zu gehören. Ich habe schnell gemerkt, dass ich mich dabei tatsächlich super gefühlt habe und dass es meinem Körper gutgetan hat, sodass ich es nicht nur ein Jahr lang durchgezogen habe, sondern zwei weitere Jahre.“

„Ich erinnere mich an den Zeitpunkt, als ich wieder anfing, Fleisch zu essen. Zu der Zeit habe ich einmal pro Woche Squash gespielt und in der Woche, in der ich wieder mit dem Fleischessen begonnen habe, war ich extrem langsam auf dem Platz. Der Unterschied war enorm, aber ich liebe Fleisch, also habe ich es weiterhin gegessen. Im Laufe der Jahre ging mir das nicht mehr aus dem Kopf, bis ich mich vor etwa sechs oder sieben Jahren schließlich gefragt habe: „Warum esse ich eigentlich immer noch Fleisch, wenn ich den Leuten doch immer wieder erzähle, wie toll ich mich als Vegetarier gefühlt habe?“ Also wurde ich wieder Vegetarier und siehe da: Mein Körper reagierte viel besser, genau wie früher. Mir wurde schließlich klar, dass das die Lösung für mich war und ich kein Fleisch mehr essen wollte. Ich bin also dabeigeblieben und einige Jahre später habe ich beschlossen, Veganer zu werden.“

Was hat dich auf die Idee gebracht, dich vegan zu ernähren?

„Das war aus rein egoistischen Gründen. Ich wollte wieder zu den coolen Kids gehören. Ich wollte das T-Shirt mit dem Aufdruck „Plant-based Athlete“ oder „Vegan Runner“ tragen. Es dauerte ungefähr drei Monate, bis ich wirklich einen Unterschied in meinem Lebensstil und meinem inneren Gefühl bemerkt habe, aber es gab auch eine weitere große Veränderung. Ich kann ehrlich sagen, dass ich als veganer Läufer die beste Leistung aus meinem Körper herausholen kann.“

Inwiefern hat veganes Training deine Ausdauer verbessert?

„Ich gebe dir ein Beispiel. 2009 habe ich Fleisch gegessen, bin ein paar Marathons gelaufen und habe mich gut gefühlt. Ich glaube, meine Bestzeit lag irgendwo bei 3 Std. 23 Min., aber ich wollte unbedingt so nah wie möglich an die Drei-Stunden-Marke herankommen. Also habe ich beschlossen, noch härter zu trainieren, indem ich 100 km die Woche gelaufen bin. Das war zu viel. Mein Körper hat gestreikt. Ich habe 60 km geschafft und dann hat mir mein Körper gesagt: „Nein, das ist deine Grenzen, bis hier hin und nicht weiter.“ Da war ich 42. Jetzt bin ich 54 und ich kann 100 km die Woche laufen, jede Woche, kein Problem. Der Unterschied, den mir der vegane Lebensstil gebracht hat, ist erstaunlich. Ich merke das daran, was mein Körper alles aushalten und wie schnell er sich erholen kann.“

In diesem Sommer wird Paul einen 100 km langen „Plog“ machen, um sein zehnjähriges Jubiläum als „Plogger“ zu feiern und das Bewusstsein für eine nachhaltige Lebensweise zu schärfen. Er will zeigen, wie einfach es ist, unsere Umgebung sauber zu halten. Weitere Informationen über Pauls ereignisreiches Abenteuer findest du hier. Du kannst seine Sache auch unterstützen, indem du ihm auf Instagram folgst (@wayeoflife) und dich auf seiner Website Plog, Run Long, Vegan | Waye of Life über Aktuelles informierst.

Kyra, Niederlande (@kyra.dejongh)

Kyra ist eine unserer Body&Fit-Markenbotschafterinnen, vegane CrossFit-Athletin und Gewichtheberin. Wir haben sie gefragt, wie sich die vegane Lebensweise auf ihr Training und ihr Leben im Allgemeinen auswirkt und welche Ziele sie sich für diesen Sommer gesetzt hat.

Wie hast du gemerkt, dass die vegane Lebensweise das Richtige für dich ist?

„Bei mir hat sich das alles ganz von selbst ergeben. Ich habe mich immer gesund ernährt und sowieso nie viel Fleisch und Milchprodukte gegessen, weil ich den Geschmack nicht sonderlich mochte. Danach hat sich mein Körper immer komisch angefühlt. Ich hatte Bauchschmerzen und habe nicht gut geschlafen. Das hat sich extrem auf meine Leistungsfähigkeit ausgewirkt. Letztes Jahr im Januar dachte ich mir, dass es eine lustige Idee wäre, am Veganuary teilzunehmen und ich habe fast augenblicklich den Unterschied bemerkt. Ich habe geschlafen wie ein Baby, meine Haut war super und ich hatte keine Bauchschmerzen mehr. Danach habe ich angefangen, mehr über die ethischen, ökologischen und gesundheitlichen Vorteile des Veganismus zu lesen und seitdem lebe ich so.“

War die Umstellung auf eine vegane Ernährung kompliziert?

„Am Anfang fand ich die Umstellung des Lebensstils ziemlich schwierig, weil man erst einmal lernen muss, was vegan ist und was nicht. Auch im Supermarkt gibt es viele Dinge, von denen man glaubt, dass sie vegan sind und bei denen man dann, wenn man sich die Zutaten ansieht, feststellt, dass sie es nicht sind. Das kann am Anfang ein bisschen viel sein. Wenn ich bei Freunden oder der Familie zum Abendessen eingeladen war, war es schwierig. Sie verstanden nicht ganz, warum ich das mache oder warum ich es für notwendig für mich hielt, aber sie waren bereit, für mich zu kochen und letztendlich hat es ihnen doch geschmeckt. Es ist schon lustig. Als ich anfing, mich vegan zu ernähren, gab es kaum Alternativen zu Fleisch und Milchprodukten. Jetzt gibt es im Supermarkt um die Ecke verschiedenste Arten von veganem Fleisch und Käse, die wirklich wie das Original schmecken. Das macht das Kochen mit Freunden so viel einfacher. Ich liebe Käse, deshalb freue ich mich total darüber.“

Hast du aufgrund der Tatsache, dass du dich vegan ernährst, einen Unterschied beim Training festgestellt?

„Es war einfacher, den Veganismus in mein Training einzubauen. Wie ich bereits erwähnt habe, am meisten habe ich davon profitiert, dass ich wieder gut schlafe. So habe ich mehr Energie und Motivation für das Training und ich fühle mich insgesamt viel fitter. Als Veganer muss ich einige Vitamine wie Vitamin B12 und Vitamin D ergänzen und nehme einmal täglich ein veganes Multivitaminpräparat ein. Ich trainiere etwa fünf oder sechs Mal die Woche, zumeist mache ich Krafttraining. Zur Stärkung und Regeneration der Muskeln gebe ich zum Frühstück veganes Protein in einen leckeren Smoothie und nehme verzweigtkettige Aminosäuren in Kapselform ein. Vor meiner Zeit als Veganerin habe ich normale Shakes getrunken, aber mein Körper konnte sie nicht richtig verarbeiten. Ich würde jedem, der ähnliche Probleme hat, empfehlen, vegane Ergänzungsmittel auszuprobieren, um herauszufinden, ob er wie ich einen Unterschied bemerkt.“

Was isst du im Rahmen deiner veganen Ernährung?

„Zwischen dem Training und an Ruhetagen liebe ich kalte Nudelsalate mit veganem Hähnchen oder Tempeh. An richtig heißen Tagen sind Sommer-Bowls und Smoothies die besten Optionen. Wenn du auf der Suche nach veganen Rezepten bist, musst du nur ein paar Kochbücher kaufen und ein paar einfache Dinge lernen. Auch auf Websites wie Body&Fit und anderen informativen Seiten gibt es Rezeptideen. Dann ist Kreativität gefragt. Aus vegetarischen Rezepten lassen sich auch ganz schnell vegane Rezepte machen. Veganes Essen macht Spaß und schmeckt besser als gedacht.“

Kyra stellt ihr Trainingsprogramm ständig um und konzentriert sich diesen Sommer auf Kraftaufbau und Gewichtheben. Sie versucht, alle 4 Wochen einen neuen persönlichen Rekord im Gewichtheben aufzustellen. Über ihren Instagram-Account (@kyra.dejongh) kannst du all ihre Fortschritte verfolgen und tolle Inspirationen für Workouts und leckere vegane Rezepte bekommen. Außerdem erfährst du, wie sie ihre Lieblingsprodukte von Body&Fit verwendet.

Wenn diese Geschichten dein Interesse am veganen Lebensstil geweckt haben – sei es für einen Tag, eine Woche oder den ganzen Sommer –, findest du in unserem ausführlichen Post weitere Informationen zum Thema sowie viele Tipps und Fakten. Diejenigen von euch, die sich bereits vegan ernähren, können den Sommer hoffentlich nutzen, um neue leckere Produkte, Ergänzungsmittel und Zutaten zu entdecken und sich zu neuen Workouts inspirieren zu lassen. Jetzt ist beste Zeit, sich mit der veganen Lebensweise zu befassen und herauszufinden, inwiefern sie sich positiv auf dich und dein Training auswirken kann.

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